- Die für die Inbetriebnahme eingefüllten Pellets in 15 kg Sackware aus dem benachbarten Raifeisenmarkt waren nun fast verbraucht. Heute kommt Firestixx mit einem Silowagen und nimmt die vollständige Befüllung vor. Das Sacksilo wird über seine Anschlussstutzten mit einem 100er Schlauch mit dem Silowagen verbunden. Der Befüllvorgang dauert ca. 20 Minuten und es sind 3,2t Pellets eingefüllt (entspr. ca. 1600 l Heizöl).

Nun macht er dicke Backen!
- Die neue Heizung läuft ohne Probleme. Alles funktioniert einwandfrei. An dieser Stelle vielen Dank an die Fa. Schmelter und Anerkennung für die hervorragende Arbeit.
- Um 09:00 Uhr erscheint die Fa. ETA und nimmt die Feineinstellung vor.
- Wir werden über die Heizung weiter berichten, insbesondere über Verbrauch, Abgaswerte und Wirkungsgrad. Sollten Sie Interesse haben sich die Heizung vor Ort anzuschauen, so laden wir Sie hierzu nach vorheriger Terminabsprache ganz herzlich ein.
- Hier die wesentlichen Einstellparameter:
Tagbetrieb: 22 ° C, Mo - Fr 06:00 - 08:00 h u. 12:30 - 21:30 h, Sa u. So 8:00 - 21:30 h.
In den anderen Zeiten Nachtbetrieb: Absenkung auf 18 ° C.
Warmwasserspeicher: täglich 03:00 - 06:00 h - 60 ° C, sonst - 45 ° C, heizen bei -5 ° C Differenz.
tägliche Befüllung des Kessselspeichers (60kg) bei Bedarf aus dem Sacksilo um 10:00 h.
- Die einzelnen Elemente werden heute elektrisch miteinander verbunden.
- Gegen 13:00 Uhr wird die Anlage in Betrieb genommen.
- Um 14:00 Uhr nimmt der Bezirksschornsteinfegermeister die Anlage ab und stellt die Abnahmebescheinigung aus.
- Nun heizen wir mit Pellets. Als Erstes fällt die angenehme Luft auf, der Ölgestank gehört der Vergangenheit an.

- Heute wird der alte Kessel von der Heizungsanlage abgetrennt und entsorgt. Nun gibt es kein warmes Wasser mehr und nur für eine Stunde ist auch die Kaltwasserversorgung unterbrochen.
- Der restliche Heizungskeller wird gestrichen.
- Der neue Pelletskessel und der Warmwasserspeicher werden an die richtige Stelle gerückt und an das Heizungssystem angeschlossen.
- Das Sacksilo für 3000 kg Pellets (entspr. ca 1500 l Heizöl) wird aufgebaut und für die Inbetriebnahme mit 20 Sack Pellets a' 15 kg gefüllt.
- Morgen erfolgt die elektrische Verdrahtung, die Inbetriebnahme und die Abnahme durch den Bezirksschornsteinfegermeister.


- Wohl verdientes Wochenende.
- Die provisorisch betriebene Heizung läuft ohne Probleme, es ist immer warm und warmes Wasser ist auch vorhanden.
- Heute werden die Teile der neuen Pelletsheizung angeliefert.
- Das größte Problem ist das Herunterbringen des 380 kg schweren Pelletskessel. Aber 4 kräftige Männer, Ruhe und Überlegung bringen das Unterfangen trotz beengter Verhältnisse innerhalb eineinhalb Stunden zum glücklichen Ende.
- Nun kann mit der Installation begonnen werden.
- Die Inbetriebnahme erfolgt am Dienstag.

- Die Spezialisten der Fa. Marc Schmelter, Am Hachenbruch 18, 59514 Welver kommen pünktlich an.
- Zunächst wird das vorhandene Gebäude gegen Beschädigungen geschützt.
- Dann werden die Tanks entleert und entfernt.
- Die Schutzmauer wird abgebrochen und die vorhandene Heizung provisorisch wieder in Betrieb genommen.
- Zum Schluss des Tages wird ein Teil des Heizungskellers schon gestrichen.


- Die Tanks sind nun fast leer, der Frost scheint auch auf dem Rückmarsch, am 20. Februar soll es los gehen.
- Strenger Frost und noch gut gefüllte Tanks verschieben den geplanten Montagebeginn.
- Einige Fotos der alten Anlage.

Ölheizkessel Öltanks Ölheizkessel mit Anschlüssen
- Die neue Pelletsheizung wird beauftragt.
Wesentliche Leistungsmerkmale sind:
- Ausbau und Entsorgung der vorhandenen Ölheizung einschl. der vier 1000 l Kunststofftanks mit den Befülleinrichtungen.
- Abbruch und Entsorgung der Ölschutzwanne und Vorberreiten des Heizungskellers für die neue Pelletsheizung.
- Einbau eines ETA Pelletskessel PE 15 mit Regelung.
- Einbau einer ETA Box 1,70 m x 1,70 m zur Aufnahme von ca. 3000 kg Pellets incl. Befüllvorrichtung.
- Einbau des Pelletsförderers.
- Einbau eines 490 l Buderus Bivalenten Speichers.
- Anschluss, Hydraulische und elektrisch Verknüpfung der Einzelelmente und Inbetriebnahme der neuen Heizung.
- Für mehr Informationen Klick mit linker Maustaste auf die Grafiken.
Warum machen wir das?
- Erneuerung der fast 30 jährigen Heizungsanlage
Der Gesetzgeber schreibt Grenzwerte für die Abgasverluste einer Heizungsanlage vor. Diese Abgasverluste werden in regelmäßigen Abständen vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger gemessen. Je älter eine Anlage desto eher muss man damit rechnen bei diesen Messungen den Hinweis zu bekommen, dass man sich wohl mit einer Modernisierung beschäftigen sollte.
Nun dies war der Auslöser und anbei tauchte der Gedanke auf, wenn schon, dann eine Lösung für die Zukunft in ökonomischer und ökologischer Hinsicht.
Das brachte uns zur Pelletsheizung.
- Wir haben Wälder mit unerschöpflichem Rohstoffpotenzial
- Vorbildliche Billanz in Sachen Umweltschutz
Die CO² Emission ist neutral, der CO² Verbrauch für Produktion und Lieferung beträgt 62 kg/KWh, der Verbrauch von Heizöl liegt bei 352 kg/KWh (Faktor 5,6), von Gas bei 361 kg/KWh (Faktor 5,8), ja sogar die Wärmepumpe verbraucht 209 kg/KWh ( Faktor 3,3) auf Grund der CO² intensiven Produktion des Betriebsstromes.
- Holz der heimische Rohstoff
Pellets stammen aus heimischen Wäldern und unterliegen nicht dem Diktat von Monopolen und Kartellen. So liegen die Brennstoffkosten im Moment auf Grund der gefallenen Öl- und Gaspreise bei ca. 60 % derer von Gas und Öl, vor wenigen Wochen waren es auch schon ca. 35 %.
- Pellets preisstabil auch in der Zukunft
Gas- und Ölpreise unterliegen Preiskartellen, sind Spekulationsobjekte und Gas und Öl sind als Rohstoffe endlich. Die steigende Nachfrage, insbesondere nach Ende der momentanen Weltwirtschaftskrise, aus den Industriestaaten, aber auch insbesondere aus den Schwellenländern lassen die Preise wie in den vergangenen Jahren erheblich steigen.
Zudem ist die Versorgungssicherheit nicht gegeben. Wir erinnern der Querelen zwischen Russland und Ukraine, Einflüsse von Kriegen in Nahost usw.
Den Pelletsmarkt teilen sich viele kleine und mittelständige Unternehmen unserer Region. Die Wertschöpfung der hier heimischen regenerativen Rohstoffe machen uns unabhängig von multinationalen Energiekonzernen und geopolitischen Machtfaktoren.
Fazit: Darum steigen wir um!